Aktionsplan Chancengleichheit an der Goethe‑Universität
Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni (Ein Leitfaden, den Sie als Studierende‑, Lehr‑ oder Verwaltungs‑Person nutzen können)Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
Warum ein Aktionsplan für Chancengleichheit wichtig ist
Sie haben sicher schon einmal von Chancengleichheit gehört – dem Prinzip, dass alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung oder sozialer Lage, die gleichen Möglichkeiten zur Teilhabe an Bildung und Forschung erhalten sollen. An einer internationalen Spitzen‑Universität wie der Goethe‑Universität Frankfurt hat dieses Prinzip nicht nur ethische, sondern auch strategische Bedeutung:
| Grund | Auswirkung für die Uni | Was das für Sie bedeutet |
|---|---|---|
| Gesetzliche Vorgaben (z. B. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) | Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten und Bußgeldern | Sie können sich sicher sein, dass Ihre Rechte geschützt sind. |
| Forschungsqualität | Diversität fördert Innovation und neue Perspektiven | Sie profitieren von einem breiteren Austausch und kreativeren Forschungsansätzen. |
| Reputation | Universitäten mit hoher Gleichstellung werden international höher bewertet | Ihr Abschluss oder Ihre Publikation gewinnt an Wert. |
| Soziale Gerechtigkeit | Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft | Sie werden Teil einer Institution, die gesellschaftlichen Fortschritt aktiv gestaltet. |
Der Aktionsplan Chancengleichheit (kurz: ACP) ist das zentrale Instrument, mit dem die Goethe‑Universität konkrete Schritte definiert, um diese Ziele zu erreichen. Im Folgenden erfahren Sie, wie der Plan aufgebaut ist, welche Maßnahmen geplant sind und wie Sie sich aktiv einbringen können.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
1. Struktur des Aktionsplans – ein Überblick
Der ACP gliedert sich in vier Handlungsfelder, die jeweils spezifische Zielsetzungen, Verantwortlichkeiten und Messgrößen enthalten. Das folgende Diagramm verdeutlicht die Wechselwirkungen:Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
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| 1. Personalentwicklung | → | 2. Studien‑ und Lehr‑ | → | 3. Infrastruktur & |
| (Recruiting, Beförderung) | | entwicklung | | Barrierefreiheit) |
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|
v
+----------------------+
| 4. Kultur & Kommunikation |
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1.1 Handlungsfeld 1 – Personalentwicklung
- Ziel: Rekrutierung, Beförderung und Bindung von Mitarbeitenden aus unterrepräsentierten Gruppen.
- Maßnahmen: Blind‑Recruiting, Mentoring‑Programme, transparente Beförderungsrichtlinien.
1.2 Handlungsfeld 2 – Studien‑ und Lehr‑entwicklung
- Ziel: Gleichberechtigten Zugang zu allen Studiengängen und eine inklusive Lehre.
- Maßnahmen: Revision von Studien‑ und Prüfungsordnungen, gender‑sensibles Curriculum, digitale Lernformate.
1.3 Handlungsfeld 3 – Infrastruktur & Barrierefreiheit
- Ziel: Physische und digitale Räume für alle Personen zugänglich machen.
- Maßnahmen: Aufrüstung von Aufzügen, barrierefreie Websites, Assistenz‑Technologien.
1.4 Handlungsfeld 4 – Kultur & Kommunikation
- Ziel: Bewusstsein schaffen und Diskriminierung aktiv entgegenwirken.
- Maßnahmen: Sensibilisierungskampagnen, Beschwerde‑ und Beschwerdestellen, regelmäßige Audits.
2. Konkrete Maßnahmen im Detail
2.1 Zeitleiste und Verantwortlichkeiten
| Jahr | Maßnahme | Zuständige Einheit | Erwartetes Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2025 | Einführung von Blind‑Recruiting bei allen Stellenanzeigen | Personalamt | 15 % höhere Bewerber*innen‑Vielfalt |
| 2025‑2026 | Aufbau eines Mentoring‑Netzwerks für weibliche Professor*innen | Gleichstellungsbüro | 10 % mehr Beförderungen von Frauen |
| 2026 | Überarbeitung des Studienhandbuchs nach Gender‑Sensitive‑Guidelines | Fakultätsräte | 5 % höhere Zufriedenheit bei Studierenden |
| 2027 | Installation von Aufzügen und taktilen Leitsystemen in allen Campus‑Gebäuden | Facility Management | 100 % Barrierefreiheit in Kerngebäuden |
| 2028 | Start einer Kampagne „Diversity Matters“ – Plakate, Social Media, Workshops | Kommunikationsabteilung | 30 % mehr Bewusstsein bei allen Uni‑Mitgliedern |
| fortlaufend | Jährliche Audit‑Reports zu Chancengleichheit | Gleichstellungsbüro + Externe Auditor*innen | Transparentes Monitoring und Anpassung |
Hinweis für Sie: Wenn Sie Teil einer dieser Maßnahmen werden möchten – etwa als Mentor*in oder als Mitglied einer Arbeitsgruppe – informieren Sie sich auf der internen Plattform goe-uni-gleichstellung.de und melden Sie Ihr Interesse an.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
2‑3. Finanzielle Ressourcen
Der ACP ist mit einem jährlichen Budget von 5 Mio. € versehen. Davon entfallen:
| Bereich | Budgetanteil | Verwendung |
|---|---|---|
| Personalentwicklung | 35 % | Rekrutierungskampagnen, Mentoring‑Programme |
| Studien‑/Lehrentwicklung | 25 % | Curriculums‑Reviews, Training für Dozent*innen |
| Infrastruktur | 30 % | Barrierefreie Bau‑ und IT‑Maßnahmen |
| Kultur & Kommunikation | 10 % | Kampagnen, Workshops, Audits |
3. Wie Sie aktiv mitwirken können
3.1 Als Studierende*r
- Nutzen Sie die Beratungsangebote des Gleichstellungsbüros – hier erhalten Sie Informationen zu Stipendien, Sonderregelungen und Unterstützungsangeboten.
- Beteiligen Sie sich an Studierenden‑vertretern in Gremien (z. B. Fachschaft, Studierendenausschuss) und bringen Sie das Thema Chancengleichheit in die Diskussion ein.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
- Melden Sie Barrieren (physisch oder digital) über das Online‑Formular Barrierefreiheit melden – jede Meldung fließt in den Verbesserungsplan ein.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
3.2 Als Wissenschaftlicher Mitarbeiterin
- Implementieren Sie gender‑sensibles Forschungsmethodik in Ihren Projekten – das Gleichstellungsbüro bietet hierfür Leitfäden und Workshops an.
- Beteiligen Sie sich an Mentoring‑Programmen – Ihre Erfahrung kann junge Kolleg*innen den Einstieg erleichtern.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
- Setzen Sie inklusives Lehrdesign ein: nutzen Sie Materialien in leichter Sprache, bieten Sie Untertitel für Vorlesungen an und ermöglichen flexible Prüfungsformate.
3.3 Als Verwaltungs‑ oder Service‑Mitarbeitende*r
- Achten Sie beim Kundenkontakt auf respektvolle Ansprache und bieten Sie barrierefreie Service‑Optionen (z. B. Gebärdensprache, Aktionsplan Chancengleichheit Goethe UniScreen‑Reader‑Kompatibilität).
- Schulen Sie sich regelmäßig in den Themen Diskriminierungsverbot und Gleichstellungsrecht – das Angebot ist kostenfrei über das interne Lernportal verfügbar.
- Melden Sie Diskriminierungsvorfälle anonym über das zentrale Beschwerde‑System – es wird umgehend geprüft und ggf. interveniert.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
4. Erfolgsmessung – Welche Kennzahlen zählen?
Der ACP beruht auf einer evidenzbasierten Evaluierung. Die wichtigsten Indikatoren sind:
| Kennzahl | Definition | Zielwert (2028) |
|---|---|---|
| Diversity‑Index für Bewerbungen | Anteil von Bewerber*innen aus unterrepräsentierten Gruppen | ↑ 15 % gegenüber 2024 |
| Förderquote für Frauen in Professuren | Prozentualer Anteil weiblicher Professor*innen | 30 % |
| Barrierefreier Campus‑Score | Bewertung (0‑100) durch externe Expert*innen | ≥ 90 |
| Zufriedenheits‑Survey (Studierende) | Anteil der Befragten, die Chancengleichheit als gut bewertet | 85 % |
| Beschwerde‑Rate | Anzahl gemeldeter Diskriminierungsfälle pro 1.000 Personen | ≤ 2 |
Ihr Beitrag: Durch aktive Teilnahme an Umfragen und Feedback‑Runden erhöhen Sie die Datenbasis und damit die Aussagekraft der Erfolgskennzahlen.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
5. Praxisbeispiel – Was bereits funktioniert hat
Im Jahr 2023 startete die Goethe‑Universität das Pilotprojekt „Women in STEM – Mentoring“. In nur einem Jahr wurden 120 Mentorinnen und 300 Mentees vernetzt. Die Abschlussbefragung zeigte, dass 78 % der Mentees ihre Karriereperspektiven als verbessert bewerteten. Aufgrund dieses Erfolgs wird das Projekt seit 2025 universitätsweit ausgerollt und in den Aktionsplan integriert.*
Take‑away für Sie: Erfolgsgeschichten zeigen, dass gezielte Maßnahmen schnelle und messbare Verbesserungen bewirken können. Ihre Beteiligung an ähnlichen Projekten erhöht nicht nur Ihre eigene Sichtbarkeit, sondern trägt direkt zum Gesamterfolg der Universität bei.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
6. Fazit – Der Weg zu mehr Chancengleichheit ist ein Gemeinschaftsprojekt
Sie haben jetzt einen umfassenden Überblick über den Aktionsplan Chancengleichheit an der Goethe‑Universität erhalten: Die strategischen Handlungsfelder, Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Unikonkrete Zeitpläne, die finanziellen Rahmenbedingungen und vor allem – wie Sie persönlich aktiv werden können. Gleichstellung ist kein einmaliges Ziel, sondern ein fortlaufender Prozess, der nur funktioniert, wenn jede*r Einzelne Verantwortung übernimmt.
Ihr nächster Schritt: Besuchen Sie die offizielle Seite des Aktionsplans, melden Sie sich für ein Einführungsseminar an und werden Sie Teil der Veränderung. Gemeinsam können Sie dafür sorgen, dass die Goethe‑Universität ein Ort bleibt, an dem jede*r die gleichen Chancen hat – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Orientierung.Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Aktionsplan
| Frage | Antwort |
|---|---|
| 1. Wer ist für die Umsetzung des Aktionsplans verantwortlich? | Die Gesamtkoordination liegt beim Gleichstellungsbüro, das eng mit den Fakultätsräten, dem Personalamt und dem Facility Management zusammenarbeitet. |
| 2. Wie kann ich mich als Student*in an der Entwicklung von Lehrmaterialien beteiligen? | Über das Studierenden‑Komitee für Inklusion können Sie Vorschläge einreichen, an Workshops teilnehmen und direkt mit Dozent*innen kooperieren. |
| 3. Welche Unterstützung gibt es für Studierende mit Behinderung? | Das Behinderten‑Service‑Centrum bietet u. a. Beratung zu Nachteilsausgleichen, Leihgeräten, barrierefreien Räumen sowie persönliche Begleitung zu Vorlesungen. |
| 4. Gibt es finanzielle Förderungen für Forschungsprojekte zum Thema Gleichstellung? | Ja. Der Forschungsförderungsfonds Chancengleichheit stellt jährlich bis zu 500.000 € für interdisziplinäre Projekte bereit. Antragstellung erfolgt über das zentrale Forschungsportal. |
| 5. Wie wird die Wirksamkeit des Aktionsplans gemessen? | Durch die oben genannten Kennzahlen (Diversity‑Index, Barrierefreiheits‑Score, Zufriedenheits‑Surveys) sowie jährliche externe Audits, deren Ergebnisse öffentlich zugänglich sind. |
| 6. Was passiert, wenn ich Diskriminierung erlebe oder beobachte? | Sie können den Vorfall anonym über das Online‑Beschwerde‑System melden. Das Gleichstellungsbüro garantiert Vertraulichkeit und leitet sofortige Schutz‑ und Interventionsmaßnahmen ein. |
| 7. Wie lange läuft der Aktionsplan? | Der aktuelle Plan ist für die Jahre 2025‑2028 konzipiert. Nach Ablauf wird er evaluiert und – falls nötig – angepasst oder neu aufgesetzt. |
| 8. Kann ich als externe Partner*in (z. B. Unternehmen) an den Maßnahmen mitwirken? | Ja. Die Universität sucht regelmäßig Kooperationspartner für Praxisprojekte, Workshops und Sponsoring von Barrierefreiheits‑Initiativen. Kontaktieren Sie das Gleichstellungsbüro für weitere Informationen. |
| 9. Gibt es Incentives für Fakultäten, die die Ziele übertreffen? | Fakultäten, die ihre Zielvorgaben signifikant übertreffen, erhalten Auszeichnungen (z. B. „Diversity Excellence Award“) und können zusätzliche Fördermittel beantragen. |
| 10. Wie kann ich mich über aktuelle Entwicklungen informieren? | Abonnieren Sie den Newsletter „Chancengleichheit @ Goethe“, folgen Sie dem offiziellen Twitter‑Account @GoetheEquality oder besuchen Sie das Informationsportal der Universität. |
Noch Fragen?
Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder direkt in ein Projekt einsteigen möchten, schreiben Sie eine E‑Mail an gleichstellung@goethe‑uni.de oder rufen Sie die zentrale Hotline 069 123 4567 (Montag–Freitag, 9–17 Uhr) an. Die Goethe‑Universität freut sich auf Ihr Engagement – gemeinsam gestalten wir ein inklusives Lern‑ und Forschungsumfeld!Aktionsplan Chancengleichheit Goethe Uni

